Lektine

Lektine und ihr Zusammenspiel mit den Blutgruppen

Lektine sind Proteine, die in jeglichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie verursachen Wechselwirkungen mit den Zuckermolekülen.
Sämtliche Lektine haben für einen bestimmten Bluttypen spezifische Eigenschaften.
Verzehren Sie ein Nahrungsmittel, welches für Ihr Blutgruppen-Antigen unverträgliche Lektinproteine enthält, greifen diese Lektine bestimmte Blutzellen an, was dazu führt, dass sich diese in der betreffenden Region zu verklumpen.
Lektine hemmen also den Ablauf körpereigener Vorgänge, beinträchtigen die Verdauung, die Insulinproduktion, sowie das Stoffwechselgeschehen. Dank der angepassten Ernährung nach Dr. P. D’ Adamo können Sie geeignete Nahrungsmittel zuführen, die wie ein Arzneimittel wirken.

Lektine können eine ganze Reihe von Beschwerden hervorrufen, vor allem, wenn sie spezifisch auf eine besondere Blutgruppe wirken. Meistens schützt uns das Immunsystem vor den Lektinen.
Fünf Prozent der Lektine, die wir aufnehmen, gelangen gefiltert ins Blut, wo sie eine Reaktion auslösen und rote und weisse Blutkörperchen zerstören. Im Verdauungstrakt ist die Wirkung der Lektine unter Umständen noch stärker. Dort können sie starke Entzündung der Darmschleimhaut hervorrufen. Dies ist vergleichbar mit einer Lebensmittelallergie. Schon eine winzige Menge eines bestimmten Lektins ist imstande, eine grosse Menge von Zellen zu verklumpen.
So verbindet sich Gluten (Klebeeiweiss), das in Weizen und anderen Getreidearten am häufigsten vorkommende Lektin, mit der Schleimhaut des Dünndarms und ruft bei manchen Menschen – insbesondere bei Menschen der Blutgruppe 0 Entzündungen und schmerzhafte Reizungen hervor.

Lektine kommen häufig in Hülsenfrüchten, in Fischen, in Meeresfrüchten, in Getreiden sowie auch in Gemüse vor. Das Entscheidende ist, spezifisch diese Lektine zu meiden, welche bei Ihrer Blutgruppe negativen Auswirkungen herbeiführen.

Entzündungsmanagement:
In den Nahrungsmittelberechnungen des SWAMI Software Systems kann ein Entzündungsmanagement berücksichtigt werden.
Das Programm fragt die Nahrungsmittellisten nach Nahrungsmitteln ab, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. So empfiehlt es zum Beispiel gute Fette und Öle die mehr entzündungshemmende Omega 3 Fettsäuren und weniger entzündungsfördernde Omega 6 Fettssäuren beinhalten, sowie entzündungshemmende Nährstoffe. Es begrenzt ebenso Nahrungsmittel, die entzündungsfördernde Inhaltsstoffe besitzen.

Epigenetische Filterung:
Das SWAMI Software System setzt einen Filter ein, der die Nährstoffdatenbank nochmals auf spezielle Konstellationen von Nährstoffen durchsucht, die verbessernd oder beeinträchtigend auf Ihr genetisches Erbe reagieren.